Betriebliche Vorsorge für den Mittelstand
Mitarbeitende binden. Haftung vermeiden. Kosten im Griff behalten.
Betriebliche Altersversorgung und betriebliche Krankenversicherung sind für Unternehmen ab etwa 25 Mitarbeitenden kein Nebenthema mehr, sondern ein Führungsinstrument – mit gesetzlichen Pflichten, echter Haftung und erheblichem Wirkungspotenzial. Ich baue beides so auf, dass es im Alltag funktioniert: rechtssicher, verwaltungsarm und für Ihre Belegschaft spürbar.
Standortbestimmung
Drei Fragen, die Ihre Geschäftsführung beantworten können sollte
Wenn eine dieser Fragen offenbleibt, lohnt sich ein Blick in die Unterlagen – in aller Regel findet sich dann noch mehr.
Zwei Bausteine, ein Konzept
Was betriebliche Vorsorge in Ihrem Unternehmen leisten kann
Altersversorgung wirkt langfristig und erfüllt eine gesetzliche Pflicht. Krankenversicherung wirkt sofort und ist im Arbeitsalltag sichtbar. Zusammen ergeben sie ein Versorgungswerk, das im Bewerbungsgespräch überzeugt und in der Bilanz kalkulierbar bleibt.
Baustein 1
Betriebliche Altersversorgung (bAV)
Jeder Beschäftigte hat einen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung. Die Frage ist nicht, ob Sie bAV anbieten, sondern ob Ihr Modell sauber aufgesetzt, dokumentiert und gepflegt ist.
- Fünf Durchführungswege – nur zwei bis drei passen zu einem KMU
- 2026: bis 676 € monatlich steuerfrei, bis 338 € sozialversicherungsfrei
- Pflichtzuschuss, Einstandspflicht, Auskunfts- und Informationspflichten
- Bestandsprüfung: Altverträge, Pensionskassen-Sanierungen, Portabilität
Baustein 2
Betriebliche Krankenversicherung (bKV)
Der Benefit, den Ihre Mitarbeitenden tatsächlich bemerken: Zahnersatz, Sehhilfe, Vorsorge, schnelle Facharzttermine – finanziert über ein Budget, das Sie festlegen.
- Kollektivannahme: in der Regel ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten
- Bis 50 € monatlich als Sachbezug steuer- und sozialabgabenfrei möglich
- Budget- oder Bausteintarif – je nach Belegschaftsstruktur
- Beiträge sind für Sie Betriebsausgabe, Leistungen für Mitarbeitende steuerfrei
Zielgruppe
Warum ab etwa 5 Mitarbeitenden alles anders wird
Unterhalb dieser Größe bleibt Vorsorge meist Einzelfallgeschäft. Darüber wird sie zum System – mit besseren Konditionen, aber auch mit Organisationsbedarf.
1
Kollektivkonditionen
Ab einer Mindestteilnehmerzahl verzichten Versicherer regelmäßig auf Gesundheitsprüfung und Wartezeiten. Genau das macht eine bKV für die Belegschaft erst attraktiv – und für Sie kalkulierbar.
2
Verwaltung wird zum Thema
Ein- und Austritte, Elternzeit, Gehaltsänderungen, Beitragsanpassungen: Ab 5 Mitarbeitenden entstehen laufend Vorgänge. Ohne definierten Prozess landen sie unstrukturiert in der Lohnbuchhaltung.
3
Haftung wird sichtbar
Je mehr Zusagen, desto größer das Risiko aus fehlenden Zuschüssen, unklaren Versorgungsordnungen und nicht dokumentierten Entgeltumwandlungsvereinbarungen.
4
Wettbewerb um Fachkräfte
In dieser Größenordnung konkurrieren Sie mit Konzernen, die vollständige Versorgungswerke bieten. Ein gut erklärtes Paket gleicht diesen Nachteil aus.
5
Bestände wachsen historisch
Typisch sind drei bis fünf Versicherer, zwei Durchführungswege und Verträge aus verschiedenen Jahrzehnten. Konsolidierung senkt Aufwand und Fehlerquote.
6
Steuerung wird möglich
Erst ab einer gewissen Größe lassen sich Wirkung und Nutzung messen – etwa Teilnahmequoten, Inanspruchnahme von Budgets oder Fluktuation nach Zugehörigkeitsdauer.
Zusammenarbeit
In fünf Schritten zum Versorgungswerk
Ein geordneter Ablauf, der Ihre Zeit schont:
Der Aufwand auf Ihrer Seite konzentriert sich auf Schritt 1 und Schritt 4.
Schritt 1Bestandsaufnahme
Verträge, Versorgungsordnung, Zuschüsse, Lohnarten und bestehende Benefits werden gesichtet und bewertet.Schritt 2Analyse & Risiken
Sie erhalten einen schriftlichen Befund: Haftungslücken, Kostenblöcke, Optimierungsmöglichkeiten.Schritt 3Konzept & Ausschreibung
Marktvergleich ohne Produktvorgaben, Modellrechnungen, Entwurf der Versorgungsordnung.Schritt 4Einführung
Information der Belegschaft, Einzelberatungen, Abstimmung mit Lohnbuchhaltung und Steuerberatung.Schritt 5Betreuung
Jahresgespräch, Bearbeitung von Ein- und Austritten, Anpassung an neue Rechtslage.
Warum die Zusammenarbeit mit mir
Beratung ohne Produktvorgaben
Ich bin als Finanzmakler tätig und Gesellschafter der Plansecur-Unternehmergemeinschaft. Das heißt: keine Absatzziele einzelner Versicherer, keine Vorgaben Dritter – und damit die Freiheit, das Konzept zu empfehlen, das zu Ihrem Unternehmen passt.
Unabhängig
Marktvergleich statt Hauslösung. Auswahl aus dem gesamten Anbieterspektrum.
Personalseitig gedacht
Personalreferent nach IHK-Norm: Versorgung wird als HR-Instrument geplant, nicht als Vertragsabschluss.
Fachlich verankert
Firmenvorsorgeberater (IHK München), seit 2010 selbstständig in der Firmenberatung.
Langfristig
Betriebliche Vorsorge ist ein Dauerthema. Ich begleite sie über die Einführung hinaus.
Ein Gespräch, das Sie nichts kostet
Im Erstgespräch klären wir in etwa 45 Minuten, wie Ihre Versorgung heute aufgestellt ist, wo Handlungsbedarf besteht und was ein sinnvoller nächster Schritt wäre. Ohne Verpflichtung, ohne Verkaufsdruck.